Haithabu

Einige Schuhmodelle Haithabu.

 

   
Typ A: Schuh aus einem Stück mit integrierter Sohle     

verwendetes Leder: Urziege, Stärke ca. 2 - 3 mm

Gjalt hat dieses Modell aber auch schon mit dünnerem Ziegenleder rotbraun,
Stärke ca. 1 - 1,5 mm, genäht.

Vorteil: dünneres Leder dehnt sich nicht so stark aus, ist also fester und seiner Ansicht nach auch am ehesten verwendet worden (Vergleich mit Vitrinenfundlage in Museen). Und es lässt sich einfacher vernähen, auch bei weniger Licht in den Lehmhäusern (persönlicher Erfahrungswert). Außerdem erhöht eine Innensohle (ist belegt) die Haltbarkeit
der Laufsohle.
  

     
 mit Randverstärkung und Verschnürung    

 

   
Typ B: Schuh aus 2 Teilen    

Model 1:

Oberteil: Ziegenleder rotbraun, Stärke ca.1,5 mm
Sohle: Rindernacken, Stärke ca. 2 mm

 

   
     
     

 Model 2:

Oberteil: Urziege, Stärke ca. 2 - 3 mm
Sohle: Rindernacken, Stärke ca. 3 mm

 

   
     
 mit 3 Knebelverschlüssen     
     

Model 3:

Oberteil: Urziege, Stärke ca. 2 -3 mm
Sohle: etwas dünneres Rindsleder

   
     
 mit Ziernähten    
     

Model 4:

Oberteil: dunkles Ziegenleder, Stärke ca. 1,5 mm
Sohle: Rindsleder

Dies ist ein Schlupfschuh ohne Verschnürung, aber man hat trotzdem einen festen Halt im Schuh.

 

   
mit Randverstärkung aus hellerem Ziegenleder        
 

Typ C: halbhoher Stiefel aus 3 Teilen

Model 1
mit Vorderblattnaht und seitlicher Naht.

Oberteile: Urziege, Stärke ca. 2 - 3 mm
Sohle: Rindernacken, Stärke ca. 3 mm

     

Die Randverstärkung ist nicht beim Originalfund vorhanden.

 

Model 2
mit seitlicher Naht und einem rechteckig eingesetztem Stück Leder beim Einstieg.

Oberteil: Schweineleder, Stärke ca. 1 - 1,5 mm
Sohle: Urziege, Stärke ca. 2 - 3 mm

Das Schweineleder ist eigentlich nicht verwendet wurden. Gjalt hat hier aber das erstemal herumexperimentiert mit dünnerem Leder, und wollte ausprobieren, wie sich das Ziegenleder der Sohle vor allem auf Lehmboden verhält. 

     
     

Copyright © 2013. All Rights Reserved.